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Am 21. 04.1930 finden sich auf Anregung des damaligen Pfarrers Pfuhl und von Lehrer Spiegelberg, sangesfreudige Männer und Frauen zusammen und gründen den heute noch bestehenden Kirchenchor „St. Valentin“.

Lehrer Spiegelberg übernimmt die musikalische Leitung des Chores.

Gemäß Protokollbuch besteht der Vorstand aus dem ersten Präsident, dem zweiten Präsident, dem Schriftführer, dem Rechner, zwei Beisitzern, einem Archivar und einem Vereinsdiener. (Namen sind keine genannt und können auch nicht mehr festgestellt werden, da Zeitzeugen nicht mehr leben.)

Das Gasthaus Gruber (heute „Alte Krone“) in der Dieburger Straße ist Vereinslokal.

1933 wird Lehrer Schledt neuer Dirigent und Pfarrer Winter neuer Präses. Neben dem Theater „Wenn eine Mutter betet für ihr Kind“ wird auch ein Passionsspiel aufgeführt.

1934 gehören dem Kirchenchor 65 Sängerinnen und Sänger an.

1935 gibt es Differenzen im Verein, Lehrer Schledt legt sein Dirigentenamt nieder. Lehrer Franz aus Oberroden wird neuer Dirigent.

1937 wird Pfarrer Fleischmann neuer Präses und Peter Marcelinus Leist aus Seligenstadt Dirigent.

Wegen vieler Verpflichtungen zum Militärdienst gibt es von 1940 bis 1945 keine Aufzeichnungen.

Der gemischte Chorgesang ruht, aber es gibt eine Mädchenschola.

Am 16. Mai 1945 wird bereits die erste Singstunde gehalten und am 31. Mai an Fronleichnam gesungen.

Dirigent ist immer noch Peter Marcellinus Leist.

Am 9. September geht der Chor mit der gelobten Wallfahrt nach Dieburg.

1946 wird Ludwig Müßig zum Vorsitzenden gewählt.

1947 ist ein sehr kalter Winter, die Sängerinnen und Sänger müssen Holz zum Heizen ins Schwesternhaus mitbringen.

1948 wird Albert Weidner zum Vorsitzenden gewählt. Herr Leist geht als hauptamtlicher Kantor nach Dieburg.

Nur für zwei Monate ist Ersatz gefunden.

Danach übernimmt der damalige Musikstudent und Chormitglied Heinz Röhrig den Dirigentenstab.

1951 wird Erich Nuß, laut Protokoll, „nach heftiger Debatte“, einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1955 feiert der Chor sein 25 - jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass findet im Mai ein Konzert und im Oktober eine feierliche Fahnenweihe statt. Bei diesem Gottesdienst zelebrieren Präses Pfr. Fleischmann, Kaplan Fischer und der damalige Theologiestudent Heinrich Scharf aus Eppertshausen.

1961 findet ein Dekanatssingen in Eppertshausen statt, an dem die Kirchenchöre aus Münster, Dieburg, Groß Zimmern, Reinheim, Oberroden, Urberach und erstmals Lengfeld teilnehmen.

1963 besuchen wir Pfr. Hanf in Lörzweiler. Der dortige Kirchenchor feiert sein 125-jähriges Bestehen. Am Nachmittag, bei einem Wertungssingen der anwesenden Chöre erhält unser Chor eine gute Beurteilung durch den Diözesanpräses Rektor Niklaus und Musikdirektor Rohr. Auf Fürsprache von

Rektor Niklaus werden Verhandlungen mit dem Hessischen Rundfunk eingeleitet, am 30. Sept. in der Basilika in Seligenstadt die Aufnahmen gemacht und am 6. Oktober bei einer sonntäglichen Morgenfeier gesendet.

Am 20. Febr. 1966 ist erstmals der Kostümball am Fastnachtsonntag in der neu gebauten Mehrzweckhalle zusammen mit der Kolpingfamilie.

Daraus entstand der heute noch stattfindende „Settchesball“.

1970 kann unser Chor auf 40 Jahre zurückblicken. Der Chor singt im Gottesdienst und bei der akademischen Feier in der Mehrzweckhalle.

1973: Vier junge Frauen aus unserem Chor schließen sich zu einem Quartett zusammen und nennen sich „Abteifinken“. Es sind Ria Enders, Margot Köhnlein, Petra König und Gisela Kraus. Sie treten bei verschiedenen Veranstaltungen in Eppertshausen und in der Umgebung mit Liedern und Schlagern der damaligen Zeit auf.

Im Frühjahr 1985 ging unser Ausflug nach Rom.

Am 19. August 1985 stirbt unser 1. Vorsitzender Erich Nuß nach 34 Amtsjahren.

1986 wird Werner Euler zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der Chor nimmt am Festzug zu „1150-Jahre Eppertshausen „ teil.

1991 tritt Werner Euler als Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen zurück. Reinhard Berker wird Anfang 1992 sein Nachfolger.

1995 führt uns unser 4 Tagesausflug zur politischen Partnergemeinde nach Chaource zum dortigen Maiglöckchenfest.

Wir nehmen am Festzug teil. Mit den Kostümen „Settchen in Rio“ erhalten wir den 1. Preis für unsere Darstellung.

1998 übernimmt Ria Enders, die bisher 2.Vorsitzende war, das Amt der 1. Vorsitzenden.

1999 ist Musikdirektor Heinz Röhrig 50 Jahre unser Chorleiter, was gebührend im Gottesdienst und in der Mehrzweckhalle gefeiert wird.

Im Jahr 2000 fahren wir nach Oberammergau und besuchen die beeindruckenden Passionsspiele.

Am 3. April 2003, wenige Tage vor ihrem 60. Geburtstag stirbt unsere 1. Vorsitzende, Ria Enders.

2004 übernimmt Edmund Becker, der bereits seit 1971 Rechner ist, den Vorsitz.

2005 kann der Chor sein 75-jähriges Jubiläum feiern. In einem Gottesdienst, in dem fast alle Kirchenchöre des Dekanates Dieburg mitsingen und bei der akademischen Feier in der MzH wird dieses Fest gebührend gefeiert.

Ab Januar 2007 ist Frau Claudia Roth als neue Chorleiterin engagiert. Am 17. März wird unser seitheriger Chorleiter, Musikdirektor Heinz Röhrig, nach fast 59 Jahren ununterbrochener Tätigkeit in einem Gottesdienst und anschließender Feier gebührend geehrt und verabschiedet.


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